Abfin­dung bei Kün­di­gung?

In vie­len Fäl­len kann man als Arbeit­neh­mer bei einer Kün­di­gung eine Abfin­dung bekom­men. Aber: Es ist kei­nes­wegs so, dass es die­se immer und auto­ma­tisch gibt. Im Gegen­teil: Nur in den sel­tens­ten Fäl­len besteht ein Anspruch auf Abfin­dung.

Viel­mehr ist eine Abfin­dung fast immer das Ergeb­nis geschick­ter Ver­hand­lung mit dem Arbeit­ge­ber.

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Höhe der Abfin­dung berech­nen

Bei der Höhe der Abfin­dung sind ver­schie­de­ne Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen. Als Faust­for­mel gilt die sog. „Regel­ab­fin­dung“:

1/2 Brut­to-Monats­ge­halt pro Beschäf­ti­gungs­jahr

Das ist aber nur ein gro­ber Richt­wert. Kon­kret hängt die Höhe der Abfin­dung aber vor allem vom Geschick in der Ver­hand­lung mit dem Arbeit­ge­ber ab.

Was Sie bei der Ver­hand­lung berück­sich­ti­gen müs­sen: Die Abfin­dung ist in jedem Fall auch zu ver­steu­ern!

Was Sie noch beach­ten müs­sen

Bei der Ver­ein­ba­rung einer Abfin­dung ist stets zu prü­fen, ob die Arbeits­agen­tur eine Sperr­zeit beim Arbeits­lo­sen­geld ver­hän­gen wird. Even­tu­el­le Kür­zun­gen des ALG soll­ten ver­mie­den oder zumin­dest in der Ver­hand­lung mit dem Arbeit­ge­ber berück­sich­tig wer­den.

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zum The­ma Abfin­dung:

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