Arbeit­ge­ber haf­ten nur bei Vor­satz für Gesund­heits­schä­den wegen Arbei­ten an asbest­hal­ti­gen Bau­tei­len

BAG 28.4.2011, 8 AZR 769/09

Asbest ist eine gesund­heits­schäd­li­che Sub­stanz, wel­che heut­zu­ta­ge in der gesam­ten EU ver­bo­ten ist. Aus die­sem Grund kann ein Arbeit­ge­ber, der sei­nen Arbeit­neh­mer zu schutz­lo­ser Arbeit mit Asbest oder asbest­hal­ti­gem Mate­ri­al anweist, in eini­gen Fäl­len zur Zah­lung von Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld ver­pflich­tet wer­den. Dies kann z.B. bei der Sanie­rung asbest­hal­ti­ger Gebäu­de der Fall sein. Dazu muss der Arbeit­ge­ber jedoch gewusst haben, dass der Arbeit­neh­mer mit asbest­hal­ti­gen Mate­ria­li­en tätig ist, also vor­sätz­lich von einer mög­li­chen spä­te­ren Gesund­heits­schä­di­gung aus­ge­gan­gen sein.  
Soll­ten Sie Fra­gen zum The­ma Arbeits­be­din­gun­gen und damit ver­bun­de­nen Scha­dens­er­satz haben, bera­te ich Sie ger­ne und unter­stüt­ze Sie auch bei der Durch­set­zung Ihrer Ansprü­che.
 
Um eine effi­zi­en­te Bera­tung durch­füh­ren zu kön­nen, benö­ti­ge ich fol­gen­de Unter­la­gen:

  • Arbeits­ver­trag
  • Ärzt­li­ches Gut­ach­ten oder Attest

Sie errei­chen uns mon­tags bis frei­tags durch­gän­gig von 8- 18 Uhr unter der Tele­fon­num­mer: 0641 / 971 74 54.