All­ge­mei­nes Gleich­be­hand­lungs­ge­setz

Vor­aus­set­zun­gen für Anwend­bar­keit des AGG

Liegt gem. § 3 Abs. 1 AGG eine unmit­tel­ba­re oder gem. § 3 Abs. 2 AGG eine mit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung einer Per­son bezüg­lich der Ein­stel­lungs- oder Arbeits­be­din­gun­gen vor?

Erfolgt die Benach­tei­li­gung aus den in § 1 AGG auf­ge­führ­ten Grün­den?

  • Ras­se, eth­ni­sche Her­kunft
  • Geschlecht
  • Reli­gi­on, Welt­an­schau­ung
  • Behin­de­run­gen
  • Alter
  • sexu­el­le Iden­ti­tät

Ist die unter­schied­li­che Behand­lung aus­nahms­wei­se aus den in §§ 8 – 10 AGG genann­ten Grün­den zuläs­sig?

Rechts­fol­gen

Beschwer­de­recht des Arbeit­neh­mers nach § 13 AGG, das ggfls. Maß­nah­men des Arbeit­ge­bers gegen­über ande­ren Arbeit­neh­mern aus­löst.

Leis­tungs­ver­wei­ge­rungs­recht gem. § 14 AGG

Scha­dens­er­satz­an­spruch des Arbeit­neh­mers und Ent­schä­di­gungs­an­spruch gegen den Arbeit­ge­ber nach § 15 Abs. 1 und 2 AGG

Wich­tig

2‑Monatsfrist zur schrift­li­chen Gel­tend­ma­chung nach § 15 Abs. 4 AGG ist ein­zu­hal­ten, sonst Ver­fall.

Soll­ten Sie in Ihrem Betrieb eine Benach­tei­li­gung erfah­ren und sich nicht sicher sein, ob die­se unter das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz fällt und wel­che Rech­te Sie haben, bera­te ich Sie gern.

Für eine rasche und effi­zi­en­te Bera­tung benö­ti­ge ich fol­gen­de Unter­la­gen:

  • Arbeits­ver­trag, soweit vor­han­den,
  • geführ­ter Schrift­ver­kehr,
  • letz­te Lohn- und Gehalts­ab­rech­nung

Sie errei­chen uns mon­tags bis frei­tags durch­gän­gig von 8- 18 Uhr unter der Tele­fon­num­mer: 0641 / 971 74 54.