Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall

Der Anspruch des Arbeit­neh­mers auf Ent­gelt­fort­zah­lung wird auf sechs Wochen seit Beginn der Arbeits­un­fä­hig­keit begrenzt.

Tritt wäh­rend der Krank­heit eine erneu­te Krank­heit hin­zu, kann er nur dann eine erneu­te Sechs-Wochen-Frist in Anspruch neh­men, wenn er zwi­schen den zwei Krank­hei­ten tat­säch­lich gear­bei­tet hat, dies folgt aus dem Grund­satz der Ein­heit des Ver­hin­de­rungs­fal­les. (dazu LAG Rhein­land-Pfalz v. 4.3.2010, 11 Sa 547/09)