Heim­li­che Video­über­wa­chung eines Arbeits­plat­zes setzt kon­kre­ten Tat­ver­dacht vor­aus

ArbG Düs­sel­dorf 3.5.2011, 11 Ca 7326/10 u.a.

Zu Unrecht auf­ge­nom­me­nes Video­ma­te­ri­al darf nicht als Beweis in einem Pro­zess ver­wen­det wer­den.

Ein Arbeit­ge­ber darf nur dann Video­auf­nah­men vom Arbeits­platz machen, wenn er tat­säch­li­che und nach­prüf­ba­re Anhalts­punk­te für eine kon­kre­te Straf­tat einer kon­kre­ten Per­son hat. Andern­falls sind die­se Video­auf­nah­men zu Unrecht erstellt wor­den und dür­fen ins­be­son­de­re in einem Kün­di­gungs­schutz­pro­zess nicht als Beweis­mit­tel ein­ge­setzt wer­den.
Soll­ten Sie Fra­gen zum The­ma Kün­di­gungs­schutz haben, bera­te ich Sie ger­ne und unter­stüt­ze Sie auch bei der Durch­set­zung Ihrer Ansprü­che.

Um eine effi­zi­en­te Bera­tung durch­füh­ren zu kön­nen, benö­ti­ge ich fol­gen­de Unter­la­gen:

  • Arbeits­ver­trag
  • evtl. Tarif­ver­trag
  • evtl. Kün­di­gungs­schrei­ben

Sie errei­chen uns mon­tags bis frei­tags durch­gän­gig von 8- 18 Uhr unter der Tele­fon­num­mer: 0641 / 971 74 54.