Min­dest­lohn in der Zeit­ar­beit ab 2012

In der Zeit­ar­beits­bran­che sind rund 900.000 Arbeit­neh­mer beschäf­tigt. Für die Beschäf­tig­ten von Zeit­ar­beits­un­ter­neh­men gilt ab dem 01.01.2012 erst­mals eine Lohn­un­ter­gren­ze bzw. ein bran­chen­wei­ter Min­dest­lohn.

Vom 01.01.2012 bis zum 31.10.2012 beträgt die­ser im Osten 7,01 Euro/Stunde und im Wes­ten 7,89 Euro/Stunde.

Vom 01.11.2012 bis zum 31.10.2013 steigt der Min­dest­lohn in den neu­en Län­dern auf 7,50 Euro/Stunde und in allen übri­gen Bun­des­län­dern auf 8,19 Euro.

Der neue Min­dest­lohn gilt für alle in Deutsch­land ein­ge­setz­ten Zeit- bzw. Leih­ar­beit­neh­mer. Ob der Arbeit­ge­ber sei­nen Wohn­sitz im In- oder Aus­land hat, spielt dabei kei­ne Rol­le.